Autarkiegrad
Der Autarkiegrad zeigt, wie viel Prozent deines Strombedarfs du selbst produzierst – ohne etwas aus dem Netz zu kaufen.
Was ist der Autarkiegrad?
Der Autarkiegrad gibt an, welcher Anteil deines jährlichen Stromverbrauchs durch deine eigene PV-Anlage und einen Batteriespeicher gedeckt wird – ohne Strom aus dem Netz zu beziehen. Ein Autarkiegrad von 70% bedeutet: 70% deines Jahresverbrauchs kommen aus eigener Produktion, nur 30% musst du zukaufen.
Autarkiegrad ohne und mit Speicher
- Ohne Speicher: 25–35% – tagsüber wird PV-Strom direkt genutzt, nachts und morgens kommt alles aus dem Netz.
- Mit Batteriespeicher: 60–80% – der tagsüber erzeugte Überschuss wird gespeichert und abends genutzt.
- Mit Speicher + EMS + Wallbox: bis zu 90% – alle Verbraucher werden intelligent auf PV-Zeiten ausgerichtet.
Autarkiegrad vs. Eigenverbrauchsquote
Beide Begriffe klingen ähnlich, messen aber etwas anderes:
- Autarkiegrad: Wie viel Prozent deines Verbrauchs deckst du selbst? (Verbrauchsperspektive)
- Eigenverbrauchsquote: Wie viel Prozent deiner Produktion verbrauchst du selbst? (Produktionsperspektive)
Beide Werte hängen zusammen – eine große Anlage hat oft eine hohe Autarkie aber niedrige Eigenverbrauchsquote, weil viel eingespeist wird.
Lohnt sich ein hoher Autarkiegrad?
Je höher der Autarkiegrad, desto weniger teuren Netzstrom kaufst du. Da der Eigenverbrauch günstiger ist als die Einspeisevergütung, ist ein hoher Autarkiegrad wirtschaftlich sinnvoll. 100% Autarkie ist technisch möglich, aber wirtschaftlich meist nicht optimal – der letzte Prozentpunkt kostet überproportional viel Speicherkapazität.
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